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AWAKE YOUR INNER LIGHT – Hormonyoga für neue Energie & innere Balance

vor 3 Tagen
3 Min. Lesezeit

18 Minuten | Kundalini-inspirierte Hormonyoga-Praxis mit Iris Jansen


Manchmal braucht es nicht viel, um wieder in die eigene Kraft zu kommen. Ein bewusster Atemzug. Eine Bewegung, die neue Energie weckt. Einen Moment, in dem wir uns wieder mit unserem Körper und unserer inneren Stärke verbinden.


Eine aktivierende, etwa 18-minütige Yogapraxis, die ich ursprünglich für die Follikelphase des weiblichen Zyklus entwickelt habe. Sie verbindet kraftvolle Atemtechniken, fließende Bewegungen, Mantra und Meditation zu einer energetisierenden Einheit.


Besonders schön ist diese Practice an Tagen, an denen du dich müde, antriebslos, emotional unausgeglichen oder wenig mit deiner eigenen Kraft verbunden fühlst.


Wann ist diese Practice besonders wohltuend?


In der Follikelphase: Wenn nach der Menstruation neue Energie entsteht, kann diese Practice den natürlichen Wunsch nach Bewegung, Aufbruch und Aktivität wunderbar begleiten.


In der Lutealphase: Besonders an Tagen, an denen du dich schwer, müde oder emotional unausgeglichen fühlst und dir eine aktivierende Praxis guttut. Entscheidend ist dabei dein individuelles Energielevel.


In der Perimenopause: Auch unabhängig von einem regelmäßigen Zyklus kann SHIFT & UPLIFT eine schöne Morgenroutine sein – gerade dann, wenn du dir mehr Wachheit, Körperverbundenheit und innere Stabilität wünschst.


Du kannst diese Practice auch regelmäßig am Morgen praktizieren. Wenn du bewusst mit deinem Menstruationszyklus arbeitest, empfehle ich sie besonders für die Follikelphase und – je nach Tagesform – die Lutealphase. Während der Menstruation und rund um den Eisprung können andere Qualitäten und Übungen passender sein.


Mein Impuls für dich: Spüre vor jeder Praxis kurz in dich hinein. Brauchst du heute Aktivierung oder eher Ruhe? Dein Körper darf die Antwort geben.


Was dich in dieser Practice erwartet


Ankommen mit Mudra & Mantra – Verbindung zu deiner inneren Weisheit

Wir beginnen mit einem Mudra und dem Mantra Ong Namo Guru Dev Namo, dem traditionellen Einstimmungsmantra des Kundalini-Yoga.

Sinngemäß bedeutet es: Ich verneige mich vor der schöpferischen Weisheit und der inneren Lehrerin.

Im Wort Guru liegt auch die symbolische Vorstellung, von der Dunkelheit ins Licht geführt zu werden. Das Mantra lädt dich ein, den Alltag für einen Moment loszulassen und dich auf deine eigene Intuition, Klarheit und innere Führung auszurichten.


Kapalabhati – frische Energie durch den Atem

Es folgt etwa eine Minute Kapalabhati, eine aktivierende Atemtechnik aus dem Yoga, bei der die Ausatmung bewusst und kraftvoll erfolgt, während die Einatmung weitgehend passiv geschieht.

Der rhythmische Atem kann ein Gefühl von Wachheit und Lebendigkeit fördern und hilft dir, deine Aufmerksamkeit ganz in den gegenwärtigen Moment zu bringen.


Beckenkreisen – deine schöpferische Energie in Bewegung bringen

Mit rhythmischen Beckenkreisen lösen wir Bewegung im Beckenraum aus und richten unsere Aufmerksamkeit auf das Zentrum unserer weiblichen Schöpferinnenkraft.

In der traditionellen energetischen Betrachtung werden Bewegungen in diesem Bereich auch mit den Meridianen und dem freien Fluss der Lebensenergie verbunden. Der Milz-Pankreas-Meridian steht in der Traditionellen Chinesischen Medizin unter anderem für die Themen Mitte, Versorgung und innere Stabilität.

Die bewusste Bewegung und der Atem laden dich dazu ein, wieder mehr Lebendigkeit, Erdung und Verbindung zu deinem Körper zu spüren.


Das magische Dreieck – Mut, Kraft & Selbstvertrauen

Im dynamisch praktizierten Dreieck, Trikonasana, verbinden wir die Bewegung mit einer kraftvollen, rhythmischen Nasenatmung.

Anders als bei Kapalabhati werden bei dieser Blasebalgatmung Ein- und Ausatmung aktiv betont. Der Atem begleitet die Bewegung und verleiht ihr eine besondere Intensität.

Das Dreieck steht in dieser Praxis sinnbildlich für Standfestigkeit, Mut und Selbstvertrauen. Eine Einladung, dich aufzurichten, deine Kraft zu spüren und deinen eigenen Raum einzunehmen.


Meditation & Visualisierung – vom Dunkel ins Licht

Zum Abschluss wird es stiller.

In einer geführten Meditation und Visualisierung darf das Schwere in den Hintergrund treten. Du richtest deine Aufmerksamkeit auf Licht, Klarheit und deinen inneren Blick.

Im Yoga wird das sogenannte dritte Auge mit Intuition und innerer Erkenntnis verbunden. Die Meditation lädt dich ein, deiner Wahrnehmung zu vertrauen und deinen eigenen Weg mit neuer Zuversicht zu gehen.


Viel Freude mit diesen 18 Minuten für dich!

Iris


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