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Der Coming-Home-Effekt: Warum Dein Darm weiß, wann Du zu Hause bist


Was Nervensystem, Darm-Hirn-Achse und unsere vertrauten Routinen damit zu tun haben.


Der Coming Home Effekt – hast du von diesem Effekt schon einmal gehört? Was könnte sich dahinter verbergen?


Der Begriff ‚Coming-Home-Effekt‘ beschreibt ein Phänomen, dass die meisten Menschen einen plötzlichen Drang verspüren, sofort zur Toilette gehen zu müssen, sobald sie nach eine Abwesenheit oder einer Reise das Zuhause betreten.

Auch wenn das Thema Toilettengang für die meisten Menschen etwas unangenehm und sogar mit

Scham belegt ist, möchte ich in den nächsten Leseminuten das Thema ein bisschen näher

beleuchten.

Denn wie regelmäßig und auch wo wir auf Toilette gehen können, hat mehr mit unserem

Nervensystem, unserem Immunsystem und unserem Gehirn zu tun, wie es sich die meisten von

uns vorstellen können.


Vielleicht ist dir der Begriff Darm-Hirn-Achse schon einmal begegnet?

Die Darm-Hirn-Achse beschreibt die ständige, in beide Richtungen verlaufende Verbindung

zwischen unserem Verdauungssystem und dem Gehirn.


Hierzu ist interessant, dass das Nervensystem des Darm (enterische Nervensystem) aus dem

selben Ursprungsgewebe entsteht wie das Gehirn. Ein Teil der Zellen wandert zum Gehirn, der

andere Teil in den Bauchraum. Das enterische Nervensystem ist mit rund 100 Millionen

Nervenzellen eigenständig, sendet aber ständig Signale zum Kopfhirn. Das Nervensystem des

Darms nennt man auch Bauchhirn.


Der Vagusnerv (Hauptnerv) dient dabei als direkte Datenautobahn zwischen dem Bauch und dem

Kopf. Die Darmbakterien produzieren wichtige Botenstoffe und Stoffwechselprodukte, die über

die Darm-Hirn-Achse direkt mit dem Nervensystem und Gehirn kommunizieren. Zu diesen Stoffen

gehören u.a. auch Serotonin, dass sogenannte Glückshormon. Aber auch kurzkettige Fettsäuren,

die das Immunsystem unterstützen und die Reifung von Gehirnzellen beeinflussen, gehören dazu.

Auch Entzündungszeichen und Immunzellen aus dem Darm übermitteln ebenfalls Informationen

an unser Gehirn.

Kurz gesagt, unser Darm und unser Gehirn kommunizieren ständig miteinander.

Sind wir in einem Stressmodus unterwegs, dann kommt der Sympathikus ins Spiel und blockiert die Entleerung,

indem der Schließmuskel spannt und sich die Blase dehnt.

Das ist oft der Zustand, dem unser Körper auf Reisen oder auswärts ausgesetzt ist. Vielleicht

denkst du dir jetzt, aber im Urlaub bin ich doch total entspannt, also müssten doch auch mein

Gehirn und Darm sich entsprechend entspannen.


Denn besonders unser Darm ist ein Gewohnheitstier. Feste Abläufe, die vertraute

Toilettenumgebung oder der erste Kaffee, Tee oder warmes Zitronenwasser in unserer gewohnten

Umgebung triggern die Darmbewegung und sorgen dafür, dass unser Darm sich entleeren kann.


Auf Reisen kommt unser Darm zudem oft mit neuen Bakterien in Berührung, die den Körper im

ersten Moment in eine Stresssituation bringen. Oft können wir in einer neuen Umgebung erst ab

dem dritten Tag eine gesunde Toilettenhygiene etablieren und das gesamte Nervensystem kann

sich entspannen. Bei vielen Menschen stellt sich dieser Zustand allerdings auch erst nach einer

Woche ein und oft hört man dann den Satz: Jetzt bin ich im Urlaub angekommen. Beobachtet

euch gerne selbst einmal, wenn ihr diesen Satz von euch kennt, ob ab dann auch gleichzeitig eure

gewohnter Toilettengang-Rhytmus einsetzt.


Dann ist der sogenannte Parasympathikus aktiv. Er sorgt für Entspannung im Nervensystem, dass

Gehirn läuft nicht ständig auf Hochtouren und unser Darm gibt ein Signal an den Schließmuskel

weiter, dass er sich ebenfalls entspannen darf.


Es gibt auch einige Menschen, bei denen alle körperlichen Verteidigungsmechanismen

überfordert sind, wenn Körper, Geist und die Seele sich entspannen dürfen. Sie werden oft im

Urlaub oder an den Wochenenden krank, man nennt das auch Leisure Sickness oder

Freizeitkrankheit.


Im Alltag halten Stresshormone den Körper auf Leistung und wenn dieser Druck wegfällt, dann

schaltet der Körper um. Das Immunsystem stand unter Dauerstrom, bricht ein und aufgestaute

Infekte können ausbrechen.


Hier kommen ein paar Tipps, wie wir unseren Darm unterstützen können, unseren Körper vor einer

Reise nicht von 100 auf 0 abbremsen müssen, auf einer Reise schneller einen „Jetzt bin ich

angekommen“-Effekt erreichen und wir, wenn gewünscht und möglich, auch unterwegs einen

„Coming-Home-Effekt“ erzielen können:


  • Routinen täglich umsetzen, auch unterwegs

  • mit einem Tee oder Zitronenwasser in den Tag starten

  • 150 leichte Sprünge nach dem Aufstehen machen (unfassbar, was diese simple Übung

    unseren Darm in Schwung bringt)

  • den morgendlichen Toilettengang mit einem visuellen Bild verknüpfen; das können wir

    überall abrufen und unseren Darm, unser Nervensystem direkt in einen entspannten Modus

    bringen

  • eine spezielle Mediation beim Toilettengang ausprobieren (habe ich selbst noch nicht

    ausprobiert und freue mich daher sehr auf Rückmeldungen von euch, wenn ihr es getestet

    habt)

  • Schritte sammeln; die Bewegung bringt unseren Darm in Schwung

  • regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten

  • möglichst wenig verarbeitetes Essen

  • Ballaststoffzufuhr erhöhen

  • dem Darm gute Bakterien zuführen


Bei den letzten beiden Punkten ist es mittlerweile recht schwer, das über eine gesunde Ernährung

hinzubekommen.


Leider hat sich alleine in den letzten 15 Jahren unsere Nährstoffzufuhr um bis zu 40 % verschlechtert.

Ausgelaugte Böden und hochverarbeitete Lebensmittel sind nur einige der

Faktoren, die dazu führen, dass wir bei vermeintlich gleich gesunder Ernährung deutlich weniger

Nährstoffe zu uns nehmen.

Daher werden bei uns in der Familie hochwertige Ballaststoffe (sogenannte Präbiotika, gutes

Futter für den Darm, bereiten den Darm vor) und Probiotika (gute Mikroorganismen, die im Darm

arbeiten) hinzugefügt.


Unsere Darmflora hat einen großen Einfluss auf unser seelisches Wohlbefinden und unsere

Gehirnfunktion. Daher dürfen wir da ein bisschen nachhelfen:


Hier kommen meine Produktempfehlungen für euch:


1. RINGANA Pack C

• Ein hoher Ballaststoffanteil reinigt den Darm schonend und bringt den Darm in Schwung.

Nährstoffe können so viel besser über den Darm in die Blutbahnen gelangen. Versteckte

Essensreste im Darm werden ausgeschieden und der Blähbauch verschwindet.


2. RINGANA Caps Biotics

• 21.000.000.000 Fans für den Darm unterstützen den Mikroorganismus aus Laktobazillen und

Bifidobakterien-Stämmen.


3. RINGANA Caps d-gest

• Die Feel-Good-Vibes greifen durch einen raffinierten Enymkomplex aus Fermentation den

Entgiftungsorganen unter die Arme, führen dadurch zu weniger Stresshormone und helfen

somit auch unserem Darm.

Schenkt eurem Darm gerne in


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