Perimenopause – und plötzlich fragst Du Dich: Wer bin ich eigentlich?
- Julia Bauer

- vor 4 Tagen
- 11 Min. Lesezeit

Was passiert, wenn der Körper plötzlich neue Regeln aufstellt, die eigene Belastbarkeit sich verändert und das alte „Ich schaffe das schon“ nicht mehr so zuverlässig funktioniert? Julia schreibt über das Dazwischen in der Lebensmitte, der Perimenopause – und darüber, warum Coming Home vielleicht gar nicht bedeutet, zu der Frau zurückzukehren, die wir einmal waren. Sondern bei der anzukommen, die heute da ist.
Außerdem gibt Julia im September eine Live Sessions dazu – der erste Online Sharing Circle im Hub!
Neulich habe ich mich dabei ertappt, wie ich mir im Spiegel in die Augen geschaut und gedacht habe: Wer bist du eigentlich?
Es sind oft gar nicht die großen Dinge, an denen man merkt, dass sich etwas verändert hat. Es ist die Nacht, nach der man sich plötzlich nicht mehr so schnell berappelt. Der volle Tag, der früher einfach ein voller Tag war und heute dafür sorgt, dass man am Abend nur noch wie ein schrumpliger Luftballon auf dem Sofa liegen möchte. Das Glas Wein, das auf einmal keine gute Idee mehr war. Der Terminkalender, der eigentlich ganz normal aussieht und sich trotzdem anfühlt wie eine Zumutung.
Und dann sind da die Dinge, die man nicht so leicht wegwischen kann: Der Zyklus verändert sich, der Schlaf wird schlechter, die Energie schwankt, die Stimmung macht manchmal, was sie will. Explosion, Nervenzusammenbruch, unendliche Traurigkeit – und zwar alles an einem Tag. Der Körper reagiert plötzlich empfindlicher auf Stress. Kopfschmerzen, Herzstolpern, Gelenkbeschwerden, Verdauungsprobleme oder andere Symptome können auftauchen, die man so von sich bisher nicht kannte. Manches davon macht uns einfach ratlos, anderes sogar richtig Angst.
Ich glaube, genau das ist einer der irritierendsten Aspekte des Lebens um die vierzig: Wir leben seit Jahrzehnten in unserem Körper und kennen ihn eigentlich ziemlich gut. Wir wissen, was er aushält, wie viel Schlaf wir brauchen, wie wir uns nach einer anstrengenden Woche wieder erholen. Und dann verändert er seine Spielregeln.
Was ist bloß mit mir los?
Diese Frage höre ich immer wieder. Und ich kenne sie auch selbst.
Ein kleiner Moment zum Innehalten
Was hat sich bei dir in den vergangenen Jahren verändert?
Nimm dir einen Moment und vervollständige einfach:
Früher konnte ich …Heute merke ich …Heute brauche ich …
Es geht nicht darum, daraus sofort eine Lösung zu basteln. Manchmal hilft es schon, etwas anzuerkennen, das man bisher nur diffus gespürt hat.
Wir haben lange von unserem Konto gezehrt
Neulich hab ich von einer sehr schlauen TCM-Therapeutin ein Bild aus der Traditionellen Chinesischen Medizin gehört, das mich seither nicht mehr loslässt: unser Energiehaushalt als eine Art Konto zu sehen. Wir heben über Jahre immer wieder etwas ab. Eine kurze Nacht, eine stressige Woche, zu wenig Pausen, zu viel Arbeit, die Kinder, die Familie, ein Projekt, das gerade fertig werden muss. Dazu all die kleinen Dinge, die im Alltag eben so anfallen. Wir schieben unsere eigenen Bedürfnisse ein Stück nach hinten und denken: Das geht schon. Arschbacken zusammenkneifen.
Und erstaunlicherweise geht es lange tatsächlich. Wir können unglaublich viel kompensieren. Wir funktionieren weiter, obwohl wir müde sind. Wir schlafen am Wochenende mal etwas länger und glauben, damit sei die Rechnung wieder beglichen. Wir machen Urlaub und brauchen erst einmal drei Tage, um überhaupt runterzufahren. Wir sagen uns, dass es gerade einfach eine anstrengende Phase ist.
Nur irgendwann reicht die Kompensation nicht mehr. Die Abhebungen werden größer als die Einzahlungen. Mir ist klar geworden, ich habe in den letzten Jahren nur noch abgehoben und kaum noch eingezahlt. Der Gedanke daran schockt mich.
Für die meisten Frauen, die ich kenne, wird genau das in der Lebensmitte spürbar. Die hormonellen Veränderungen rund um die Perimenopause können dabei wie ein Verstärker wirken. Schlaf, Energie, Stimmung, Zyklus und körperliches Wohlbefinden können sich verändern. Bei manchen Frauen passiert sehr viel, bei anderen sind die Veränderungen zunächst eher subtil. Und natürlich hat nicht jedes neue Symptom automatisch mit der Perimenopause zu tun. Dinge, die neu sind, anhalten oder uns Sorgen machen, gehören ärztlich abgeklärt.
Trotzdem finde ich die Frage spannend, die hinter dem Bild vom Energiekonto steckt:
Wie lange können wir eigentlich so weiterleben wie bisher?
Und was passiert, wenn der Körper irgendwann nicht mehr bereit ist, die Rechnung für uns zu übernehmen?
Ein anderer Blick auf deinen Körper
Wenn du gerade häufig mit deinem Körper haderst, probiere einmal einen kleinen Perspektivwechsel:
Mein Körper macht es mir nicht schwer. Er zeigt mir, dass sich etwas verändert hat.
Was löst dieser Gedanke bei dir aus?
Vielleicht macht er dich sofort wütend. Vielleicht fühlt er sich ungewohnt an. Vielleicht ist da auch ein kleines bisschen Erleichterung.
Es geht nicht darum, jedes Körpersignal zu verklären. Schmerzen sind Schmerzen, Beschwerden sind Beschwerden und manches braucht medizinische Unterstützung. Aber wir können aufhören, unseren Körper automatisch als den Teil von uns zu betrachten, der gerade nicht mehr richtig funktioniert.
Wenn „Ich schaffe das schon“ irgendwann nicht mehr reicht
Wir Frauen sind ziemlich gut darin, viel auszuhalten. Wir liegen nachts drei Stunden wach und stehen morgens trotzdem auf. Wir bringen die Kinder zur Schule, gehen arbeiten, kaufen ein, beantworten Nachrichten, organisieren Arzttermine und denken nebenbei daran, dass morgen jemand Sportsachen braucht. Wir sind oft die, die den Überblick behalten. Und wenn es irgendwo klemmt, finden wir meistens noch eine Lösung.
Ich schaffe das schon.

Dieser Satz hat uns durch ziemlich viele Jahre getragen. Er hat uns stark gemacht und unabhängig und wahrscheinlich auch ziemlich stolz.
Nur kann es passieren, dass er irgendwann nicht mehr funktioniert.
Eine schlechte Nacht lässt sich nicht mehr einfach mit Kaffee wegwischen. Ein voller Tag bleibt nicht ohne Folgen. Wenn wir über unsere Grenzen gehen, merken wir es am nächsten Morgen – oder manchmal schon am selben Abend. Und das kann am Selbstbild rütteln. Denn wer sind wir, wenn wir plötzlich nicht mehr alles schaffen, was wir früher geschafft haben?
Ich glaube, hier liegt eine der schwierigsten Aufgaben dieser Lebensphase: zu akzeptieren, dass unsere Belastbarkeit keine feste Größe ist. Sie verändert sich. Und damit darf sich auch unser Alltag verändern.
Das bedeutet nicht, dass wir weniger können oder weniger wert sind. Es bedeutet schlicht, dass wir heute andere Bedingungen haben.
Ein kleiner Alltagsshift
Beobachte in den nächsten Tagen einmal den Satz:
„Ich muss nur noch schnell …“
Wie oft taucht er auf?
Und bei welcher dieser kleinen Aufgaben könntest du dir erlauben, sie heute nicht schnell zu machen? Oder überhaupt nicht?
Manchmal ist Selbstfürsorge verdammt unspektakulär.
Und plötzlich werden Grenzen sichtbar
Vielleicht ist das eine der überraschendsten Veränderungen: Die eigenen Grenzen werden deutlicher. Dinge, die früher irgendwie gingen, fühlen sich plötzlich falsch an. Ein vollgepackter Kalender. Ständige Erreichbarkeit. Eine Beziehung, in der man sich immer wieder selbst zurücknimmt. Ein Job, der schon lange nicht mehr richtig passt. Die Erwartung, für alle mitzudenken und gleichzeitig gut gelaunt zu bleiben.
Wir haben gelernt, flexibel zu sein, uns anzupassen, die eigenen Bedürfnisse notfalls hintenanzustellen. Und irgendwann steht da dieses ziemlich deutliche innere Nein. Nope. Nö.
Das kann erst einmal irritieren. Schließlich war man doch immer anders. Gelassener. Belastbarer. Kompromissbereiter. Gefälliger.
Schon seltsam, dass gerade in der Lebensmitte plötzlich jahrelang still schwelende Themen als offene Konflikte aufploppen. In Familien, Beziehungen, Freundschaften …
War man einfach nur sehr geübt darin, über die eigenen Grenzen hinwegzugehen?
Ich finde diese Frage interessant, weil sie den Blick verändert. Eine Grenze ist nicht automatisch ein Problem, das wir überwinden müssen. Sie kann auch eine Information sein. Sie zeigt uns, wo etwas nicht mehr passt.
Und genau das kann der Moment sein, in dem wir anfangen, uns selbst wieder ernster zu nehmen.
Wo steht dein Nein?
Denk an eine Situation, bei der du in letzter Zeit häufiger ein inneres „Nein“ gespürt hast.
Was wäre, wenn du dieses Nein heute einfach einmal stehen lässt?
Ohne es sofort zu erklären. Ohne dich selbst davon zu überzeugen, dass es eigentlich doch gehen müsste.
Nur wahrnehmen: Da ist meine Grenze.
Wenn sich auch innerlich etwas verschiebt

Die Lebensmitte verändert nicht nur unseren Körper. Manchmal merken wir plötzlich, dass auch das Leben, das wir uns aufgebaut haben, nicht mehr ganz so stimmig ist wie früher.
Wir wollen anders arbeiten. Wir suchen Sinn. Wir möchten mehr Zeit haben. Oder wieder mehr unternehmen. Wir sehnen uns nach Ruhe, nach Kreativität, nach Nähe, nach etwas, das wir selbst noch gar nicht richtig benennen können. Manche Frauen fragen sich, ob die Beziehung noch passt, andere stellen ihren Beruf infrage, wieder andere merken einfach nur: Ich möchte nicht mehr ständig funktionieren. Und dazwischen liegt oft eine ziemlich große Verunsicherung.
Denn das Alte kennen wir. Wir wissen, wer wir darin sind. Das Neue kennen wir noch nicht.
Das ist dieser merkwürdige Zwischenraum, in dem man schon spürt, dass etwas vorbei ist, aber noch keine Ahnung hat, was als Nächstes kommt.
Ich finde, wir verlangen uns in solchen Phasen oft viel zu schnell eine Antwort ab. Als müsste aus der Erkenntnis „So möchte ich nicht mehr weitermachen“ sofort ein neuer Lebensplan entstehen. Dabei ist es völlig legitim, erst einmal nur zu wissen, was nicht mehr passt.
Eine Frage für dein nächstes Kapitel
Stell dir für einen Moment vor, du müsstest niemandem gerecht werden. Nicht deiner Familie, deinem beruflichen Umfeld, deinem früheren Ich und auch nicht dem Bild davon, wie dein Leben eigentlich aussehen sollte.
Wie möchtest du dich in deinem Leben fühlen?
Nicht, was möchtest du erreichen? Nicht, was möchtest du alles schaffen?
Einfach: Wie möchtest du dich fühlen?
Nimm das erste Wort, das auftaucht. Es muss nicht besonders klug sein.
Das Alte passt nicht mehr. Und das ist nicht das Ende.
Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Herausforderung dieser Lebensphase: Wir müssen uns von einer Version von uns verabschieden, die uns lange begleitet hat.
Von der Frau, die mit wenig Schlaf ausgekommen ist. Die fünf Dinge gleichzeitig erledigt hat. Die für alle da war. Die ihren Körper ziemlich selbstverständlich als leistungsfähiges Transportmittel betrachtet hat, das sie schon irgendwie durch den Tag bringen wird.
Diese Frau hat uns weit gebracht.
Sie verdient keinen Tadel.
Sie darf nur irgendwann Feierabend machen.
Ist das nicht ein schöner Gedanke? Wir müssen sie nicht loswerden. Wir dürfen ihr einfach erlauben, sich zu verändern.
Denn wir sind nicht auf dem Weg zurück.
Wir sind auf dem Weg weiter.
Unser Körper wird älter. Unsere Bedürfnisse verändern sich. Unsere Prioritäten verschieben sich. Und auch unser Blick auf uns selbst darf sich verändern.
Das kann bedeuten, dass wir mehr schlafen. Dass wir anders essen. Dass Bewegung eine andere Rolle bekommt. Dass wir Pausen ernster nehmen. Dass wir uns Unterstützung holen. Dass wir nicht mehr jeden Abend verplanen. Dass wir Dinge absagen, obwohl wir sie theoretisch noch schaffen würden.
Und manchmal ist eine Einzahlung auf unser Energiekonto eben genau das: nichts zu tun.
Coming Home
Vielleicht mag ich unser Monatsthema „Coming Home“ deshalb so gern.
Weil es dabei gar nicht darum geht, zu etwas zurückzukehren. Wir müssen nicht zurück zu unserem alten Körper. Nicht zu unserer früheren Energie. Nicht zu der Frau, die mit fünf Stunden Schlaf den nächsten Tag gerockt hat.
Wir dürfen bei der Frau ankommen, die heute da ist.
Mit ihrem Körper, der sich verändert.
Mit ihren Grenzen.
Mit ihren Bedürfnissen.
Mit ihrer Müdigkeit und ihrer Energie. Mit ihrem Wissen und ihrer Unsicherheit. Mit dem, was sie längst weiß, und dem, was sie erst noch herausfinden wird.
Womöglich fühlt sich dieses Ankommen am Anfang gar nicht besonders heimelig an. Vielleicht fühlt es sich erst einmal ungewohnt an, ja, unbequem und schmerzhaft sogar. Aber je mehr wir hinhören, desto vertrauter können wir wieder mit uns werden.
Wir merken, was uns guttut. Was uns Energie gibt. Welche Menschen uns nähren. Welche Situationen uns erschöpfen. Wann wir eine Pause brauchen. Wann wir raus müssen. Wann wir Nähe brauchen. Und wann wir einfach unsere Ruhe haben wollen.
Wir beginnen, unseren Körper wieder als Teil von uns wahrzunehmen und nicht als etwas, das uns gerade ständig dazwischenfunkt.
Und irgendwann ist da vielleicht wieder dieses Gefühl:
Ich weiß, wo ich bin. Nicht genau da, wo ich früher war. Aber hier. Und von hier aus geht es weiter.
Du bist damit nicht allein
Ich wünsche mir, dass du beim Lesen dieses Textes an der einen oder anderen Stelle gedacht hast: Ach, so geht es also nicht nur mir.
Denn genau das ist es, was ich mir für Frauen in der Lebensmitte wünsche. Dass wir aufhören, all diese Veränderungen als persönliches Versagen zu betrachten. Dass wir uns nicht dafür schämen, dass wir müder sind, weniger schaffen, empfindlicher reagieren oder plötzlich andere Dinge wollen. Wir dürfen unsere Meinung ändern. Wir dürfen eine andere werden. Auch wenn das für unser Umfeld bisweilen ungemütlich werden kann …
Und ich wünsche mir, dass wir gleichzeitig lernen, genauer hinzuschauen.
Was passiert gerade in meinem Körper?
Was hat sich verändert?
Was brauche ich heute?
Wo ist meine Grenze?
Was möchte ich mitnehmen und was darf langsam aus meinem Leben verschwinden?
Auch ich kenne dieses Dazwischen nur zu gut.
Dieses Gefühl, dass der eigene Körper plötzlich neue Regeln aufstellt und man erst einmal herausfinden muss, wie man damit lebt. Auch für meine Arbeit wird die Lebensmitte gerade zu einem immer wichtigeren Thema. Ich beschäftige mich zunehmend damit, was körperlich und emotional in dieser Phase passiert, was uns dabei verunsichern kann und was uns hilft, wieder mehr bei uns anzukommen. Meine eigenen Erfahrungen sind dabei natürlich auch Teil dieser Auseinandersetzung.
Ich möchte Frauen in dieser Zeit einen Raum geben, in dem sie nicht funktionieren müssen. Einen Raum, in dem wir gemeinsam sortieren können, was gerade passiert, was sich verändern darf und was du brauchst, damit sich dein Leben wieder ein Stück mehr nach dir anfühlt.
Deine Julia
LIVE: Online Sharing Circle im September – mit Julia
Wenn du dich durch Julias Artikel persönlich angesprochen fühlst, freust Du dich sicher zu erfahren, dass Julia im September ein Live dazu gibt. Für Member kostenlos – und gegen eine kleine Teilnahmegbühr auch für alle Nicht-Member.

'Wer werde ich gerade?'
Ein Abend über Körper, Grenzen, Energie und das ziemlich seltsame Dazwischen der Perimenopause. Mit kurzen Impulsen von Julia, ehrlichem Austausch und Raum für deine eigenen Gedanken.
Kennst du das Gefühl, dass sich gerade ziemlich viel verändert – dein Körper, deine Energie, deine Grenzen und vielleicht auch dein Blick auf dein eigenes Leben?
Dann komm zu Julias Live-Abend im Female Hub. Wir sprechen darüber, was sich gerade verschiebt, was nicht mehr funktioniert wie früher und wie es sich anfühlt, irgendwo zwischen dem alten und dem neuen Ich zu stehen.
Kein Vortrag, kein klassischer Workshop und ohne Aufzeichnung. Du entscheidest selbst, ob du erzählen oder einfach zuhören möchtest.
50–60 Minuten live · Anmeldung erforderlich · exklusiv im Female Hub
Und vielleicht gehen wir am Ende alle mit demselben Gedanken raus:
"Ach. Bei dir auch?"
Melde dich jetzt an:
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JULIAS 1:1 ANGEBOT FÜR DICH:
Für die Frauen im Female Hub biete ich im September deshalb ein Coming-Home-Special an:
eine persönliche Coaching-Session für alle, die gerade an einem Punkt stehen, an dem sie merken, dass das Alte nicht mehr richtig passt, aber das Neue noch nicht klar ist.
Und auch wenn du im Hub bisher eher still mitliest, bist du herzlich eingeladen. Du musst kein fertiges Anliegen mitbringen und auch keine große Veränderung planen. Du darfst einfach mit dem kommen, was gerade da ist.
Mit Fragen. Mit Erschöpfung. Mit einem Bauchgefühl, das du selbst noch nicht richtig einordnen kannst. Oder mit diesem einen Satz:
Ich weiß gerade nicht genau, was los ist. Aber irgendetwas ist anders.
Damit lässt sich wunderbar anfangen.
Vielleicht sogar mit dem ersten kleinen Schritt nach Hause.
Coming-Home-Special
90 Minuten nur für dich
Du merkst, dass sich gerade etwas verändert, kannst es aber noch nicht richtig greifen? Dein Körper fühlt sich anders an, deine Energie reicht nicht mehr für alles, was früher selbstverständlich war, oder du stellst dir Fragen, auf die du noch keine Antwort hast?
Dann ist das Coming-Home-Special eine Einladung, einmal aus dem täglichen Funktionieren auszusteigen und gemeinsam hinzuschauen.
In der 90-minütigen 1:1-Session geht es um das, was dich gerade beschäftigt – körperlich, emotional und in deinem Alltag. Wir schauen auf deine aktuelle Situation, deine Bedürfnisse und Grenzen und darauf, was sich gerade verändert oder verändern möchte.
Dabei fließen meine Kenntnisse aus Coaching, Achtsamkeit, Stress- und Resilienzarbeit ebenso ein wie meine intensive Beschäftigung mit den körperlichen und emotionalen Veränderungen rund um die Perimenopause und meine eigenen Erfahrungen.
Du musst dafür kein fertiges Anliegen mitbringen. Auch ein „Ich weiß gerade selbst nicht so genau, was mit mir los ist“ ist ein guter Ausgangspunkt.
Für Female-Hub-Member: 99 €Für externe Leserinnen: 129 €
Das Special ist im September 2026 buchbar und findet online statt.
Du möchtest dabei sein?Schreib mir einfach mit dem Betreff „Coming Home“ an julia@julia-bauer.berlin und ich melde mich dann mit verfügbaren Terminen bei dir.

Wer hier schreibt?
Ich bin Julia – Autorin, Lektorin, systemische Mental-Health-Coachin und Meditationslehrerin. Mit meiner Familie lebe ich in Berlin.
Seit vielen Jahren begleite ich Menschen dabei, den roten Faden zu finden – zunächst in Büchern, heute auch in Lebensphasen. Ich unterstütze Frauen in Zeiten des Umbruchs dabei, innezuhalten, Gedanken zu sortieren und wieder mehr in Verbindung mit sich selbst zu kommen. Besonders dann, wenn sich das Leben nicht mehr ganz nach ihnen anfühlt. In meiner Arbeit verbinde ich Reflexion, Schreiben, Achtsamkeit und alltagstaugliche Impulse zu einem Raum, in dem Orientierung wachsen darf – mit Klarheit, Mitgefühl und dem Vertrauen, dass die Antworten oft schon da sind.
Mehr zu meiner Arbeit unter www.julia-bauer.berlin oder auf Insta unter @julia.bauer.berlin
Mein neues Buch "Selfcare Kitchen – Rezepte und Rituale für mehr Wohlbefinden" gibt's ab November im Buchhandel.




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