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Leicht steht dir. – Die Juli-Edition

Aktualisiert: 1. Juli


Mehr Leichtigkeit in meinem Leben.

Leichter gesagt als getan, oder?


Kennst du diese Momente, in denen plötzlich alles schwer wird? Wenn Herausforderungen auftauchen, die du nicht geplant hast. Wenn sich der Alltag überwältigend anfühlt. Wenn du dich fragst:

Wo ist sie hin, die Leichtigkeit?


Die Wahrheit ist: Das Leben ist nicht leicht. Wenn wir ehrlich sind, war es das vermutlich auch nie. Wie ein Gemälde braucht es alle Farben, um zu leuchten. Auch die dunklen.


Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatten wir so viele Möglichkeiten, so viel Komfort und so viele Hilfsmittel wie heute. Vieles, was früher Stunden oder Tage gedauert hat, erledigen wir inzwischen mit wenigen Klicks. Informationen stehen uns jederzeit zur Verfügung. Wir können nahezu alles bestellen, buchen, organisieren oder lernen – sofort.


Objektiv betrachtet wurde uns das Leben in vielen Bereichen immer leichter gemacht.

Und trotzdem haben viele Menschen das Gefühl, dass alles schwerer wird.

Warum eigentlich?


Vielleicht liegt die Antwort nicht darin, dass das Leben schwerer geworden ist.

Vielleicht liegt sie darin, dass wir von immer mehr Möglichkeiten umgeben sind. Von immer mehr Informationen. Von immer mehr Meinungen. Von immer mehr Erwartungen.


Wir konsumieren ununterbrochen. Inhalte, Nachrichten, Trends, Empfehlungen, Lebensmodelle, Ratschläge.

Ständig ist da noch etwas, das wir wissen, verbessern oder optimieren könnten.

Und vielleicht entsteht genau daraus diese Schwere.

Nicht weil zu wenig da ist.

Sondern weil zu viel da ist.

Vielleicht liegt der Schlüssel zur Leichtigkeit deshalb nicht darin, noch mehr zu suchen.

Sondern darin, wieder bei uns selbst anzukommen.

Uns zu fragen:


Was brauche ich eigentlich wirklich?

Was tut mir gut?

Was raubt mir Kraft?

Und was darf ich loslassen?


Denn oft entsteht Leichtigkeit nicht dadurch, dass wir etwas hinzufügen. Sondern dadurch, dass wir etwas wegnehmen.

Ballast. Erwartungen. Perfektionismus. Drama.


Die schweren Zeiten unseres Lebens werden wir dadurch nicht vermeiden können. Sie gehören dazu.

Und vielleicht ist genau das die eigentliche Botschaft.

Die Herausforderungen sind nicht das Gegenteil von Leichtigkeit.

Sie sind oft ihr Wegbereiter.

Denn wären alle Tage gleich, wäre jeder Tag Sonnenschein und blauer Himmel, würden wir irgendwann vergessen, wie besonders diese Momente eigentlich sind. Erst die Tiefen machen uns bewusst, wie wertvoll Leichtigkeit, Freude und Glück wirklich sind.


Nicht die Umstände entscheiden darüber, wie leicht oder schwer sich unser Leben anfühlt.

Sondern die Art, wie wir ihnen begegnen.


Natürlich gibt es keine Zauberformel. Keine Methode, die alle Herausforderungen verschwinden lässt.

Doch wir können lernen, unseren Blick zu verändern.

Wir können lernen, weniger zu kämpfen.

Wir können lernen, die Dinge manchmal nicht ganz so ernst zu nehmen.


Vor vielen Jahren war ich tief in der Yoga-Welt unterwegs. Yoga war weit mehr als eine Praxis für mich. Es war ein Lebensweg. Ich wollte alles richtig machen. Möglichst bewusst leben. Möglichst spirituell. Möglichst achtsam. Eine besonders gute Yogalehrerin sein.

Und wenn ich heute zurückblicke, habe ich auch das manchmal ziemlich ernst genommen.

Eines Tages begegnete ich einer Frau, die für mich die Verkörperung all dessen war. Eine meiner größten Yoga-Inspirationen – Erica Jago. Sie wurde meine Mentorin und ich reiste zu ihr, um von ihr 1:1 zu lernen.

Und ausgerechnet von ihr hörte ich einen Satz, den ich bis heute nicht vergessen habe:


"Don't take it so serious. It's just Yoga."

Ich musste lachen.

Und gleichzeitig hat mich dieser Satz tief berührt.

Denn plötzlich wurde mir klar, wie oft wir Menschen selbst die Dinge schwer machen, die uns eigentlich guttun sollen.

Nicht nur Yoga.

Das Muttersein.

Die Ernährung.

Die Selbstfürsorge.

Die persönliche Entwicklung.

Die Partnerschaft.

Manchmal sogar die Suche nach Leichtigkeit selbst.

Wir wollen alles richtig machen.

Und genau dabei verlieren wir oft das Spielerische. Die Neugier. Die Freude.


Wir dürfen wir uns deshalb viel öfter daran erinnern:

Das Leben ist ernst genug. Wir müssen es nicht zusätzlich werden.

Und vielleicht können wir dabei etwas von unseren Kindern lernen.

Wenn wir sie beobachten, sehen wir oft genau das: Sie machen einfach. Sie probieren aus. Sie scheitern. Sie lachen. Sie stehen wieder auf. Sie verbringen erstaunlich wenig Zeit damit, darüber nachzudenken, ob sie alles richtig machen.

Sie sind im Hier und Jetzt.

Und genau dort wohnt die Leichtigkeit.


Eine weitere wichtige Erkenntnis auf meinem eigenen Weg ist die Kraft von Verbindung.

Denn wir müssen die Herausforderungen des Lebens nicht allein tragen.

Wenn wir teilen, was uns beschäftigt, was uns belastet oder verunsichert, passiert oft etwas Wunderbares: Wir merken, dass wir nicht die Einzigen sind.

Gerade als Mutter habe ich das immer wieder erlebt.

Die kleinen und großen Sorgen, die plötzlich riesig erscheinen. Die Unsicherheit. Die Frage, ob man alles richtig macht.


Und dann das Gespräch mit einer anderen Frau.

Die Erkenntnis:

"Ihr geht es genauso."

Plötzlich wird es leichter.


Genau deshalb widmen wir den Juli im Female Hub Collective der Leichtigkeit.


Nicht der oberflächlichen Leichtigkeit, die vorgibt, dass immer alles perfekt sein muss.

Sondern einer echten, tiefen Leichtigkeit, die entsteht, wenn wir lernen, anders mit unserem Alltag, unseren Gedanken und unseren Herausforderungen umzugehen.

Doch Erkenntnis allein verändert noch nichts.

Zu verstehen, was uns belastet, ist der erste Schritt.

Der zweite ist, ins Tun zu kommen.


Leichtigkeit entsteht nicht nur durch neue Gedanken. Sie entsteht durch Erfahrungen. Durch Momente, in denen wir tatsächlich spüren, wie sich Ballast löst. Wie unser Nervensystem sich entspannt. Wie unser Körper loslässt. Wie wieder Raum entsteht.


Und genau darum geht es uns im Juli.


Nicht noch mehr Input. Nicht noch mehr Wissen.

Sondern Erfahrungen, die dich dabei unterstützen, wieder mehr Leichtigkeit in dein Leben einzuladen.

Vielleicht beginnt sie in einer erlösenden Yin Yoga Live Session mit mir, in der du einfach einmal loslassen darfst und dein Körper wieder den Raum bekommt, durchzuatmen.


Vielleicht begleiten dich Julias ehrliche Worte durch den Alltag. In ihrer monatlichen Kolumne schreibt sie mit viel Humor und einer guten Portion Ehrlichkeit über das, was uns als Frauen wirklich bewegt. Und wenn der Alltag wieder einmal zu laut wird, wartet ihre 6-minütige Meditation darauf, dich für einen Moment zurück zu dir selbst zu bringen.


Vielleicht eröffnet dir Sandra mit ihrer Einführung in die Welt der Hypnose einen völlig neuen Blick auf dein Unterbewusstsein – und mit der begleitenden Trance-Reise in unserer Mediathek einen ersten Schritt, tief sitzende Muster loszulassen und echte Veränderung zuzulassen.


Oder spürst du gerade, dass dein Nervensystem nach Aufmerksamkeit ruft? Gemeinsam mit Birte schauen wir in zwei Live Sessions darauf, wie wir Stress besser regulieren und mit mehr Gelassenheit und Leichtigkeit durch die Ferienzeit gehen können.


Bist du Mama und wünschst dir mehr Verbindung statt ständiger Konflikte? In Anjas Live Session sprechen wir darüber, wie unsere eigene innere Frequenz den Alltag mit unseren Kindern verändern kann – und warum Verbindung oft viel wirkungsvoller ist als Perfektion.


Vielleicht entdeckst du mit Regina, wie viel Leichtigkeit bereits in dir angelegt ist. In ihrem Beitrag über den weiblichen Zyklus nimmt sie dich mit in den inneren Sommer – jene Phase, in der wir uns oft besonders lebendig, verbunden und kraftvoll fühlen.


Oder du räumst gemeinsam mit Katrin endlich mit alten Mythen rund um Sonnenschutz auf. In ihrem Artikel und der begleitenden Live Session erfährst du, worauf es bei gesunder Sonnenpflege wirklich ankommt – wissenschaftlich fundiert und alltagstauglich.


Vielleicht ist es aber auch einfach ein Gespräch in unserer Community, ein einziger Satz oder ein Gedanke aus einem Artikel, der etwas in dir bewegt.

Nimm dir in diesem Monat nicht vor, alles zu lesen oder überall dabei zu sein.

Lass dich von deiner Neugier leiten. Folge den Themen, die dich gerade rufen. Der Female Hub ist kein Ort, den man abhakt – sondern einer, zu dem du immer wieder zurückkehren darfst.


Ich wünsche dir, dass diese erste Edition dir nicht nur neue Impulse schenkt, sondern viele kleine Momente, in denen sich das Leben wieder ein bisschen leichter anfühlt.

Denn leicht steht dir.


Von Herzen,


Deine Iris


Iris Jansen

Yoga | Embodiment | Körperweisheit | Zyklisches Leben


Hi, ich bin Iris. Initiatorin, Raumhalterin und Verbinderin im Female Hub. Ich glaube daran, dass jede Frau bereits alles in sich trägt, was sie braucht. Manchmal braucht es nur die richtigen Impulse, Erfahrungen und Menschen, um sich daran zu erinnern.

Genau dafür erschaffe ich seit über 21 Jahren Räume für Frauen.

Als Yogalehrerin, Körpertherapeutin, Mentorin und Raumhalterin habe ich in den vergangenen zwei Jahrzehnten hunderte Frauen begleitet, über 50 Retreats veranstaltet, ein Yogastudio geleitet, Yogalehrer ausgebildet, als Co-Founderin ein Unternehmen aufgebaut, ein Zyklus-Tool entwickelt und ein Buch geschrieben.

Im Female Hub teile ich meine Erfahrung rund um Yoga, Embodiment, Körperweisheit, Weiblichkeit, zyklisches Leben, Rituale und persönliche Entwicklung.


Als Mama eines Sohnes und in einer langjährigen Partnerschaft weiß ich aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd und gleichzeitig erfüllend es sein kann, Familie, Beziehung und die eigenen Träume miteinander zu verbinden. Und wie wichtig es ist, sich selbst dabei nicht zu verlieren, sondern weiterzuwachsen, den eigenen Weg zu gehen und das Leben bewusst zu gestalten. Vielleicht ist genau deshalb meine größte Stärke das Zusammenbringen. Von Menschen. Von Ideen. Von Möglichkeiten.

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